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Großer Buckelwal gesichtet in Flensburger Förde
Mehrere Tage nach einer Sichtung in der Kieler Förde wurde ein Buckelwal in der Flensburger Förde, Schleswig‑Holstein, beobachtet. Das Umweltministerium bestätigte die Meldung, gab an, das Tier sei am Morgen zunächst in Richtung Flensburg geschwommen und dann umgekehrt. Die Behörden vermuten, dass es sich um dasselbe Tier handelt, das zuvor an der Ostsee bei Schottland, Dänemark und in der Kieler Förde gesichtet wurde. Experten raten, das Tier nicht zu stören und mindestens einen sicheren Abstand zu wahren. Das jüngste Ereignis folgt auf ein früheres Frühjahr, in dem ein Buckelwal an der deutschen Ostseeküste mehrmals strandte, von privaten Helfern in einen Transportkahn überführt und anschließend in die Nordsee gesetzt wurde – ein Vorgang, der kritisiert wurde, weil das Tier später tot aufgefunden wurde. Wissenschaftler beurteilen die aktuelle Sichtung als kritisch, da das Tier schwach erscheint und seine Überlebenschancen als gering eingeschätzt werden.